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Das Sonnenvitamin

Das Sonnenvitamin D

f9. Das Sonnenlicht hilft unserem Körper das Vitamin D selber zu produzieren. Da im Winter die Sonne weniger stark scheint, ist zu dieser Jahreszeit ein Mangel weit verbreitet und zwar unabhängig von der Ernährungsweise.

Was macht Vitamin D?

Die wichtigste Aufgabe erfüllt das Vitamin D für den Knochenaufbau. Es ist verantwortlich für die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus der Nahrung. Beides wird in die Knochen eingebaut, verleiht ihnen Stabilität und schützt so vor Brüchen. Vitamin D bildet Immunzellen und unterstützt so die Abwehr von Krankheiten.

Was ist Vitamin D?

Es gehören verschiedene Stoffe zur Vitamin-D Gruppe. Da sie bei ausreichender Sonneneinstrahlung in der menschlichen Haut synthetisiert werden können, handelt es sich dabei nicht um Vitamine im eigentlichen Sinne. Die beiden wichtigsten Vertreter der Gruppe sind Vitamin D2 (Ergocalciferol), das vorwiegend von Pflanzen hergestellt wird, und Vitamin D3 (Cholecalciferol), welches in der Regel tierlichen Ursprungs ist.

Wieviel braucht’s?

Im Sommer genügt es, Gesicht und Arme etwa 20 Minuten der Mittagssonne auszusetzen, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Nicht empfohlen wird das Weglassen von Sonnencreme, um die Produktion von Vitamin D zu erhöhen, da dies das Risiko für Hautkrebs erhöht.  Im Winter, wenn die UVB-Strahlung abnimmt, kann nicht mehr genügend Vitamin D in der Haut hergestellt werden, und der Körper beginnt, die im Sommer angelegten Vorräte aufzubrauchen. Diese reichen in den meisten Fällen nicht aus, um den Bedarf über den ganzen Winter hinweg zu decken.

Wo ist Vitamin D enthalten?

Vitamin D kommt kaum in Pflanzen vor. In diversen Pilzen und angereicherten Produkten findet sich jedoch Vitamin D2: z.B. in “Alsan Margarine”,  Steinpilzen, und Champignons.

Da Vitamin-D-Mangel ein weit verbreitetes Problem ist, ist es empfehlenswert den Vitamin-D-Blutwert beim nächsten Arztbesuch testen zu lassen. Im Winter, besonders bei fortgeschrittenem Alter, wie auch bei wenig Freiluftaktivität im Sommer besteht ein erhöhtes Risiko für einen Mangel. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und lassen Sie sich beraten.