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Schützen Sie sich vor UV-Strahlen

Wenn die Sonneneinwirkung wieder intensiver wird, stellt sich die Frage des optimalen Sonnenschutzes. Neben dem Aufenthalt im Schatten schützen Sonnenschutzmittel mit UV-Filtern vor den möglichen Gesundheitsschädigungen. Die Schweiz gehört leider zu den Top 10-Ländern hinsichtlich sonnenbedingtem Hautkrebs. Deshalb ist es wichtig, einige Regeln zu beachten.

UV-Strahlen können Sie weder sehen noch fühlen. Ein Grund mehr zur Vorsicht, wenn Sie sich der Sonne aussetzen! Denn eine UV-Menge, die Sie im Moment gar nicht spüren, kann bereits einen Sonnenbrand verursachen.

So schützen Sie sich vor zu viel Sonnenstrahlung!

  • Schatten ist der beste Sonnenschutz.
  • Schützen Sie sich mit Kleidern und einer breitrandigen Kopfbedeckung.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit einem vollständigen UV-Filter
  • Cremen Sie sich mit genügend hohem Lichtschutzfaktor (min. LSF 20) ein, tragen sie die Creme grosszügig auf und cremen Sie sich nach dem Baden erneut ein.
  • Halten Sie sich in der Zeit der stärksten Sonneneinstrahlung, zwischen 11.00 und 15.00 Uhr, nicht zu lange in der Sonne auf; Bleiben Sie möglichst im Schatten.
  • Babys und Kleinkinder bleiben am besten immer im Schatten und bekleidet; Wenn dies nicht möglich ist, verwenden Sie spezielle Kindersonnenschutzmittel mit besonders hohem Schutzfaktor („hoher Schutz") nach dem ersten Lebensjahr.
  • Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit UV B- UND UV A-Filter auf der unbedeckten Haut und wählen Sie Produkte mit dem Logo für den UV A-Schutz.

Schwangerschaft – Stillen

Die Vorteile des Stillens während der ersten 6 Lebensmonate und der Schutz der Mutter vor Sonnenbrand durch Verwendung von Sonnenschutzmitteln überwiegen mögliche Risiken von UV-Filtern in der Muttermilch.
Untersuchungen haben zwar gezeigt, dass als UV-Filter eingesetzte Substanzen aus Sonnenschutzmitteln über die Haut in den Körper gelangen und in der Muttermilch nachgewiesen werden können; deren Konzentrationen sind allerdings so gering, dass nach heutigem Wissensstand eine gesundheitliche Gefährdung des Säuglings unwahrscheinlich erscheint.


Durch eine massvolle Sonnenexposition während der Schwangerschaft und Stillzeit und einem entsprechend eingeschränkten Einsatz von Sonnenschutzmitteln kann die Exposition der Föten im Mutterleib und des Säuglings über die Muttermilch mit UV-Filtern zusätzlich minimiert werden. Quelle: www.Bundesamt für Gesundheit.

Informieren Sie sich tagesaktuell im UV-Index des Bundesamtes für Gesundheit über die Intensität der schädlichen UV-Strahlen.

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