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Iris Diagnose

Irisdiagnose “Tor der Seele“

f9. Schon vor tausenden von Jahren galten die Augen als Spiegel der Seele. Auch Paracelsius und Hildegard von Bingen beschäftigten sich mit der Diagnostik der Augen. Nach ihnen folgten weitere bekannte Forscher, Naturheilpraktiker und Ärzte, die die Wichtigkeit der Irisdiagnose erkannten.

Was ist die Irisdiagnose?
Bei der Irisdiagnose (auch Augendiagnose) handelt es sich um eine spezielle Diagnosetechnik am Auge. Durch genaues Betrachten der Iris (Regenbogenhaut) können Naturheilpraktiker den Gesundheitszustand von Patientinnen und Patienten beurteilen und feststellen, wo die Ursachen für allfällige Beschwerden liegen könnten. Denn die Regenbogenhaut des Auges (Iris) spiegelt mit ihren Linien, Flecken und  Pigmentierung das Geschehen im ganzen Organismus wieder. Aber auch die  geistig-seelischen und psychischen Eigenheiten könne man daraus ableiten. Man unterscheidet verschiedene Zonen innerhalb der Iris in denen man die  Verdauungsorgane, Blut-Lymphzone, den Stoffwechsel-Zustand der Organe, Haut,  Schleimhaut, Knochengerüst, sowie die Ausscheidungsleistung des Organismus  beurteilt.

In den letzten Jahren wird die Irisdiagnose immer stärker mit der Homöopathie verzahnt. Es gibt Firmen, die ein ganzes „Heilsystem" entwickelt haben, welches ermöglichen soll, nach der Diagnose ein „Rezept aus dem Auge" zu verordnen. Über die Aussagekraft der Irisdiagnose sind sich Fachkreise nicht einig. Deshalb überrascht es auch nicht, dass sich auch hohe Gerichte mit dieser Diagnostik auseinandersetzen mussten. Der Oberste Gerichtshof in Österreich hat im Frühjahr 2007 nach einer Untersuchung festgestellt, dass die Irisdiagnose eine „nicht-wissenschaftliche Methode" ist."

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