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Manualtherapie-Vitalis Lerch

Den Schmerz an der Wurzel packen

Stefan Lerch ist Inhaber der Praxis Vitalis Lerch in Gränichen. Er ist ein Spezialist der dynamischen Wirbelsäulentherapie mit medizinischer Ausbildung als Manualtherapeut. Er weiss aus eigener Erfahrung, was es heisst, jahrelang mit Schmerzen zu leben.

Nach jahrelanger Odysee durch diverse Arztpraxen und zahlreichen Therapien, die seine Rückenschmerzen lindern sollten, fand er einen Manualtherapeut. Am Ende der Therapie war er schmerzfrei. Diese Erfahrung war ausschlaggebend für seine Ausbildung zum Manualtherapeut.

Interview: Iris Affolter

Herr Lerch, Sie sind aus Überzeugung Manualtherapeut geworden. Was ist Ihnen wichtig bei Ihrer Arbeit?

SL. Mir ist wichtig, den Menschen als Ganzes zu erfassen. Als seine Einheit von Körper, Seele und Geist. Nach meiner Auffassung sollte jeder Mensch das Recht auf ein schmerzfreies Leben haben.

Wie arbeitet ein Manualtherapeut?

SL. Ein Manualtherapeut arbeitet mit den Händen. Er mobilisiert die Gelenke mit speziellen Griffpraktiken. Ähnlich wie ein Chiropraktiker, nur viel sanfter. Durch die spezielle Behandlung löst sich vorhandenes Vakuum. Die tiefenreflektorischen Impulse regen die Selbstheilung an. Je mehr Impulse ich aussende, desto mehr Heilreize werden ausgeschüttet. Diese Methode hat sich besonders bei chronischen Schmerzen in den Gelenken, bei Hexenschuss oder bei Schleudertraumen bewährt.

Wer kommt hauptsächlich zu Ihnen in die Praxis?

SL. Viele meiner Klienten haben bereits verschiedene Therapien hinter sich. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Probleme im Rückenbereich, Gelenkschmerzen, rheumatische Beschwerden und Schleudertraumen. Oft kommen Klienten zu mir, die unter starken Kopfschmerzen oder Migräne leiden.

Welche Therapieformen wenden Sie auch noch an?

SL. Klassische Massagen mit Wickeln, die die Zellen regenerieren und den Stoffwechsel anregen, oder die WaDit Horizontaltherapie. Dies ist eine spezielle Therapie mit elektrischen Wechselfeldern im Frequenzbereich der hohen Töne. Die Wechselfelder erzeugen im Gewebe eine Verbesserung der Durchblutung. Diese Therapie eignet sich besonders bei Arthrose, Osteoporose, Erschöpfungszuständen, Tinnitus oder Schlafstörungen.

Wann wählen Sie welche Behandlungsmethode?

SL. Nach der Anamnese und der Untersuchung entscheide ich, welche Methode sich am besten eignet. Sie kann bei jeder weiteren Behandlung etwas abweichen. Dies, weil sich eine Schmerzzone verändern kann. Wenn mir Klienten nach der Behandlung sagen, dass sie weniger oder keine Schmerzen mehr haben, dann ist mein Ziel erreicht.

Bezahlt die Krankenkasse die Behandlung?

SL. Ja, wir sind von den meisten Krankenkassen anerkannt. Für eine Abrechnung über die Krankenkasse ist eine Zusatz-Versicherung für Alternativmedizin notwendig.

Mehr Informationen zu den Behandlungsmethoden unter www.praxis-lerch.ch.

 

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