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pharao

Den Göttern nahe

ira. Die heilenden Eigenschaften von ätherischen Ölen waren schon den Menschen im Altertum bekannt. Die alten Ägypter glaubten, dass die Düfte von aromatischen Heilpflanzen ihnen zu Reinheit, Göttlichkeit und Macht verhelfen. Deshalb parfümierten sich besonders die Pharaonen mit kostbaren Duftessenzen.

Moderne Studien bestätigen längst die überlieferten Heil- und Einsatzmöglichkeiten von Ölen. Beim Kauf sollten Sie jedoch darauf achten, dass es sich um 100 Prozent reine ätherische Öle handelt. Falls dies nicht der Fall ist, wurde das Öl wahrscheinlich verdünnt. Die erwartete Wirkung bleibt dann natürlich aus.

Ätherische Öle von guter Qualität werden aus Pflanzen gewonnen, die entweder aus Wildsammlung oder aus kontrolliert biologischer Erzeugung stammen. Pflanzen, die in einer gesunden Umgebung aufwachsen, also frei sind von Pestiziden, Unkrautbekämpfungsmitteln und Kunstdünger, sind starke und gesunde Pflanzen. Und nur solche vollkommenen Pflanzen können ihre Lebensenergie in Form heilkräftiger ätherischer Öle an den Menschen weiter geben. Mit synthetisch hergestellten Ölen können Sie höchstens einen Raum beduften.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Je nach Dosierung kann ein hochwertiges Öl auch als Parfüm oder Badezusatz dienen. Gibt man ätherische Öle in etwas Alkohol, erhält man wirkungsvolle Raumsprays, die man mit gutem Gefühl einatmen kann. Für Kompressen, die man beispielsweise auf schmerzende Gelenke oder verspannte Muskelpartien auflegen kann, gibt man ätherische Öle in Wasser (heisses Wasser für heisse Kompressen und kaltes Wasser für kalte Kompressen), taucht die Kompressen ein und legt sie auf die entsprechenden Körperstellen. Besonders bei Hauptproblemen können Öle helfen, wie zum Beispiel bei Pinselwarzen, Leberflecken, Rosazea oder Akne. Aber auch bei Krampfadern, Dehnungsstreifen oder bei Hämmorrhoiden. In Duftlampen können Öle bei einigen emotionale Probleme wie Angst, Depression, Anspannung oder Stress helfen.

Machen Sie sich schlau

Die Auswahl an Ölen ist riesig und reicht von Lavendelöl, Rosenöl, Muskatellersalbeiöl,  Geraniumöl, Myrtenöl, Johanniskrautöl bis hin zu Kiefernnadel- oder Zitronenöl und viele mehr. Bevor Sie ätherische Öle einsetzen, informieren Sie sich gut. Es gibt Bücher oder lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welches Öl in Frage kommt und wie Sie es am besten einsetzen.