• 1_v2

    11

Eisen im Blut

Eisen im Blut

Wer zu wenig Eisen im Blut hat, fühlt sich müde, ist körperlich und geistig weniger leistungsfähig. Die Haut ist blass und manchmal fallen die Haare vermehrt aus oder die Nägel brechen ab.

Eisen ist essenziell für den Sauerstofftransport im Blut. Um den täglichen Bedarf zu decken, muss die Nahrung rund zehn Mal mehr Eisen enthalten, als der Körper wirklich benötigt. Es ist deshalb möglich, dass auch bei grundsätzlicher gesunder Ernährung ein Eisenmangel entstehen kann. Besonders gefährdet sind Frauen wegen des monatlichen Blutverlusts und ältere Menschen wegen mangelnden Appetits und einseitiger Ernährung. Einen erhöhten Bedarf haben Sportler, Schwangere und stillende Frauen und Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Magengeschwüren. Blutverlust bei Operationen, Geburt und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Vitamin C und Eisentabletten

Am besten aufgenommen wird das Eisen aus rotem Fleisch. Eisenlieferanten sind auch Meeresfrüchte und Eier. Vitamin C zum Beispiel in Form von Orangensaft fördert die Aufnahme von Eisen. Bei diagnostiziertem Eisenmangel, ist die Einnahme von Eisentabletten unumgänglich. Häufig wird Eisen auch intravenös verabreicht vor allem wenn zum Bespiel nach einer Geburt oder einer Operation oder bei völlig Erschöpften Eisenspeichern eine rasche Wirkung erwünscht ist.

Ein altes Hausmittel

Wer ein Hausmittel sucht, hier ein Tipp: Die Brennessel wird seit Urzeiten medizinisch genutzt. Traditionelle Anwendungsgebiete gibt es viele. Schon Paracelsus und Pfarrer Kneipp verordneten bei Leber- und Gallenbeschwerden eine Brennesselkur. Man sagt der Brennessel auch nach, dass sie den Boden indem sie wächst, von metallischen Belastungen reinigt.

Den Menschen hilft die Brennessel den verbreiteten Eisenmangel zu beheben, denn Brennesseln enthalten je nach Wuchsort zwei- bis viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak und dreimal so viel Eisen oder wie Spinat.

Autorin: Iris Affolter

Quelle: Beiträge aus Dropa Balance